Wellen.jpg

Milch-Alternativen

Milch enthält viel Kasein, das der menschliche Organismus nicht verdauen kann. Das Kalb hat einen Labmagen, dessen Ferment Milch zum Gerinnen bringt und damit leichter verdaulicher wird. Durch die Fütterung von artfremder Milch reagieren Säuglinge und Kleinkind immer mehr mit allergischen Erkrankungen. Das in der Milch enthaltene Beta-Laktoglobulin und Kasein rufen Allergien hervor und sind unter anderem verantwortlich bei der Entstehung von Milchschorf und der Neurodermitis. Das Lymphsystem, das für die zentrale Infektabwehr verantwortlich ist, wird überfordert. Gemäss Dr. med. Bruker haben 1/3 aller Kinder eine lymphatische Konstitution, also eine geschwächte Abwehr. Solche Kinder reagieren besonders empfindlich auf Milcheiweiss und das Lymphsystem wird überlastet. Durch die geschwächte Abwehr nimmt die Anfälligkeit für Erkältungen, Husten, Asthma, Angina, Mittelohrentzündunge etc. zu. Auf der einen Seite versucht also der Organismus, das artfremde Milcheiweiss zu verstoffwechseln, auf der anderen Seite ist das Immunsystem mit der Infektbekämpfung beschäftigt.
Gemäss Spiller ist die Kuhmilch das Allergen Nr. 1 und es gibt kein gefährlicheres Nahrungsmittel für Allergiker.
Die Kuhmilch verhindert beim Säugling die Ausbildung einer gesunden Darmflora und die Ausreifung der Darmimmunzellen, das zu einer Nahrungsmittelunverträglichkeit führt.
Die beste Nahrung für das Neugeborene ist die Muttermilch. Sie enthält u.a. Antikörper vom Typ IgA, die einen immunologischen Schutz auf der Darmoberfläche bilden. Allergene werden von der Darmwand ferngehalten und der Säuglinge wird vor Infektionen geschützt. Gestillte Kinder leiden seltener unter Infektionen, als die mit Kuhmilch ernährten Kindern.

Nun stellt sich die Frage, woher den der Mensch das so viel gepriesene Kalzium nimmt, das in der Milch und Milchprodukten enthalten ist. Zuerst gilt festzuhalten, dass das in der Milch enthaltende Kalzium vom Körper nicht vollständig aufgenommen werden kann, da dafür eine ausreichende Menge Magnesium nötig ist, die in der Milch jedoch fehlt. Der hohe Phosphorgehalt in der Kuhmilch und das veränderte Darmmilieu bewirken, dass das Kalzium nicht aufgenommen werden kann und zweidrittel des Kalziums im Darm zurückbleibt und mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Die Milch und die vermehrte Aufnahme von tierischen Eiweissen führen zu einer Kalziumunterversorgung.

Alternativen zur Kuhmilch

Als Milchersatz eignet sich Mandelmilch besonders gut. Mandel enthalten alle essentiellen Aminosäuren und eine ausreichende Menge an Kalzium und Eisen. Wird der Mandelmilch zusätzlich Sesammus beigefügt, erhöht sich der Kalziumgehalt um das 6-fache gegenüber der Kuhmilch.

Rezept Mandelmilch

1/2l Wasser + 1-2 Bananen + 2 EL Mandelpurée + 1 TL Sesammus
alle Zutaten im Mixer pürieren.

Tabelle Calcium - Magnesium - Eisen


Kalzium
Magnesium
Eisen
Sesam
780
45
10.0
Sonnenblumenkerne 100 420 6.3
Mandeln 250 170 4.1
Kuhmilch 120 12 0.1
Fleisch 10 25 2.5
Fenchel 100 45 2.5

(mg/100g Lebensmittel, DGE, Kleine Nährwerttabelle, 1989)

Seitenanfang
CH1.gif

CH2.gif

CH3.gif

CH4.gif