Wellen.jpg

Osteoporose-Ursache

Osteoporose-Ursache: Kalziummangel oder zu viel Eiweiss?

Milch als Kalziumlieferant unentbehrlich?
Der Mythos, dass Milch extrem wichtig sei, um genügend Kalzium zu bekommen, wird von der Milchindustrie als Hauptargument für den gesundheitlichen Wert der Milch verbreitet. Viele Studien widersprechen dieser Behauptung jedoch fundamental:

Schlussfolgerungen zweier Studien:

In der Meta-Analyse von 1997 wurden die Resultate von 6 internationalen Studien zum Thema Milchkonsum und Knochenbrüche zusammengefasst. Sie umfasst somit rund 40'000 untersuchte Personen. Die Schlussfolgerung der 12 beteiligten Wissenschaftler war: «Eine niedrige Aufnahme von Kalzium (weniger als 1 Glas Milch täglich) war nicht verbunden mit einem signifikanten Anstieg irgendwelcher Knochenbrüche. [...] Wir schliessen daraus, dass ein niedriger Milchkonsum gemäss Eigenangabe der Personen nicht in Verbindung steht mit einer Erhöhung der Anzahl Knochenbrüche.»

Osteoporos Int. 2005 Jul;16(7):799-804. Epub 2004 Oct 21.: A meta-analysis of milk intake and fracture risk: low utility for case finding.
A low intake of calcium (less than 1 glass of milk daily) was not associated with a significantly increased risk of any fracture, osteoporotic fracture or hip fracture. [...] We conclude that a self-reported low intake of milk is not associated with any marked increase in fracture risk [...].

In dieser Studie von 1997 wurden 77'761 Frauen 12 Jahre lang untersucht. Die Schlussfolgerung der 4 beteiligten Wissenschaftler war: «Unsere Daten unterstützen nicht die Vermutung, dass ein hoher Milchkonsum oder der Konsum anderer Nahrungsmittel mit Kalzium bei erwachsenen Frauen vor Hüft-, Oberschenkel- oder Unterarmbrüchen schützt.»

Am J Public Health. 1997 Jun;87(6):992-7: Milk, dietary calcium, and bone fractures in women: a 12-year prospective study.
CONCLUSIONS: These data do not support the hypothesis that higher consumption of milk or other food sources of calcium by adult women protects against hip or forearm fractures.

Quelle: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)



CH1.gif

CH2.gif

CH3.gif

CH4.gif