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Verhaltens- und Konzentrationstraining

Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass es oft sehr hilfreich ist, das abweichende Verhalten eines Kindes durch ein individuelles Verhaltens- und Konzentrationstraining zu unterstützen das ihm ermöglicht, in Schule, Familie und Freizeit zurecht zu kommen. Diese Arbeit integriere ich in die homöopathische Behandlung eines Kindes mit ein. Sie bildet die wichtige zweite, tragende Säule.

Ein solches Training ermöglicht dem Kind:

  • Erhöhung der Selbststeuerung und Selbständigkeit
  • Verbesserung der Aufmerksamkeitssteuerung
  • planvolles, systematisches Bearbeiten von Aufgaben (Hausaufgaben) 
  • Wahrnehmungs-, Merk- und Denkfähigkeit, sowie das Kurz- und Langzeitgedächtnis zu trainieren
  • sich besser zu strukturieren 
  • konzentrierter und organisierter zu arbeiten
  •  mit anderen besser auszukommen
  •  mit Frustrationen besser umzugehen
  • sich mehr zuzutrauen
  • in der Schule erfolgreicher zu sein
  • ein besseres Selbstbewusstsein zu entwickeln

In erster Linie geht es darum, dass das Kind im Umfeld zu Recht kommt, dabei sind Beobachtungen im Unterricht und in der Familie unverzichtbar. Es stellen sich folgende Fragen:

  • Kann sich das Kind im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit in der Schule so einbringen, dass es die Schule problemlos durchläuft?
  • Sind die Schwierigkeiten mit den Kindern der Altersgruppe so stark, dass es isoliert wird?
  • Lassen die häuslichen Probleme ein erträgliches Familienleben zu?
  • Ist der Umgang mit anderen Kindern möglich?
  • Wie ist die Hausaufgabensituation?

Ergeben sich hinweisen darauf, dass in einem oder mehreren Bereich Schwierigkeiten auftreten, empfiehlt es sich ein Verhaltenstraining anzugehen.

Entscheidend ist, dass ein Kind Hilfe benötigt. Dabei wird der Begriff «Therapie» vermieden, da das dem Sport angenäherte Bild eines Trainings eher entgegenkommt. Die Kinder sind für ein solches Training bereit, da sie ihre Defizite selbst wahrnehmen und aus dem Sport die Erfahrung gemacht haben, dass Verbesserungen durch Eigeninitiative möglich sind.

Das Ziel eines solchen Verhaltenstrainings ist, die emotionale und soziale Situation zu entlasten, die Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz, sowie die Wahrnehmung anderer zu fördern. Durch die Stärkung des Selbstbewusstseins gelingt es vielen Kindern, mit Konflikten besser umzugehen, auf Misserfolge und Fehler zu reagieren und Aggressionen abzubauen.

Nebst persönlichkeitsunterstützenden Faktoren werden auch schulrelevante Verhaltensweisen mit einbezogen.

Die Einbindung von Lehrern und Eltern in das Training unterstützt das bessere Verständnis für das Kind und vergrössert die erzieherische Kompetenz.

Wichtige Aspekte des Trainings sind ebenso Entspannungsübungen, Spiele zum Spannungs- und Aggressionsabbau, indem neue Verhaltensmuster trainiert werden. Dabei ist immer wichtig, den Fokus besonders auf das zu richten, was das Kind gut macht, es zu loben und ihm ein gutes Feedback zu geben. Dazu bieten sich unzählige Möglichkeiten an.

Sowohl auf Seiten des Kindes als auch auf Seiten der Eltern, lassen sich erwünschte Veränderungen feststellen, die die Belastung für beide Seiten reduzieren.

Struktur, Aufbau und Durchführung des Verhaltenstrainings basieren auf den Grundlagen des Marburger Verhaltenstrainings (MTV)
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