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Leidet Ihr Kind an:
  • Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie)
  • Rechenschwäche (Dyskalkulie)
  • Aufmerksamkeits-probleme (ADHS)
  • Motivations- und Konzentrations-schwäche
  • allg. Lernstörungen

Anwendungsgebiet

Anwendungsgebiet: Möglichkeit und Grenzen.
Aus Sicht der Homöopathen ist die Ursache einer Krankheit die gestörte Selbstregulation eines Gesamtorganismus. Ein minimaler Reiz, ein homöopathisches Mittel, kann ihn wieder ins Gleichgewicht bringen. Dabei berücksichtigt der Therapeut die Wechselwirkungen von Seele, Geist und Körper. Deshalb spielen nicht nur akute Symptome eine große Rolle, sondern auch Charakter und Veranlagung des Betroffenen.
Um das passende Heilmittel zu finden, nimmt sich ein Homöopath viel Zeit. Mit einem neuen Patienten führt er ein ausführliches Erstgespräch, die so genannte Erstanamnese, das bis zu zwei Stunden dauern kann. Dabei stellt er Fragen zu den Symptomen der Erkrankung, aber auch zur Wesensart seines Patienten, seinen Vorlieben und Abneigungen beim Essen, Trinken und Schlafen. Die Krankheitszeichen in Verbindung mit den Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten geben dem Homöopathen Hinweise, welches Arzneimittel das richtige sein könnte.

Für die homöopathische Medizin gibt es laut Christoph Trapp vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte wenige Einschränkungen. "Die Homöopathie ist für fast alle Erkrankungen oder Verletzungen eine geeignete Therapie", so Trapp. Sie sei für Säuglinge ebenso geeignet wie für Jugendliche und ältere Menschen, und auch Tiere profitieren von den weißen Kügelchen. Selbst nach einem Schlaganfall und in der Notfallmedizin setzen Therapeuten homöopathische Mittel ein.

"Die Stärke der Homöopathie liegt bei den chronischen Erkrankungen", sagt Professor Dr. Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin. Viele chronische Krankheiten sind psychosomatisch, das heißt, sie beruhen auf seelischen und körperlichen Wechselwirkungen. Der ganzheitliche Ansatz der Homöopathie trennt nicht zwischen Körper und Geist, er berücksichtigt automatisch seelische Ursache.

Dabei müssen sich Patienten nicht gegen die Schulmedizin entscheiden. "Es gibt kein Entweder-oder", sagt Willich. Homöopathie unterstützt oder begleitet die schulmedizinische Behandlung. Oft lindert sie auch massive Begleiterscheinungen schulmedizinischer Therapien, etwa die einer Strahlen- oder Chemotherapie von Krebspatienten. Operationen kann die Homöopathie nicht ersetzen, sie kann jedoch nach dem Eingriff zur schnelleren Heilung beitragen.

Ihre Grenzen hat die Homöopathie erreicht, wenn sie keine Reize mehr ausüben kann, zum Beispiel wenn schon Gewebe zerstört oder der Organismus zu schwach ist. Gegen Erkrankungen der Herzklappe beispielsweise oder narbige Veränderungen am Magenausgang nach Magengeschwüren kann die Homöopathie nichts ausrichten. Auch altersbedingte Erkrankungen wie Alzheimer können homöopathische Heilmittel nicht aufhalten.

Focus Online
Hahnemann
Samuel Hahnemann
Auszüge aus dem Buch J.K. Kent Aphorismen, Groma Verlag

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Kents Philosophie

Zu behandeln ist der kranke Mensch, nicht die Krankheit.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
In einem gesunden Menschen spielt sich alles harmonisch ab.
Schau dir den Menschen an, wenn du den Kranken heilst.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Gemütsbewegungen charakterisieren den Menschen.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Du musst die innere Natur eines Patienten sehen und erfühlen, so, wie ein Künstler das Bild sieht und erfühlt, das er malt. Er fühlt es. Übe das Erfühlenkönnen des Organischen, des Lebens, der Seele.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Jeder moderne Wissenschaftler will etwas finden, das er als seine eigene Entdeckung ausgeben kann. Ein solcher Mensch kann die Homöopathie niemals verstehen. Er arbeitet bloß für sich selbst. Er hat sich so lange mit Äußerlichkeiten aufgehalten, daß es ihm unmöglich geworden ist, vernünftig zu denken.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Zeit mag kommen, in der die Reine Homöopathie populär wird, aber bis dahin dauert es noch eine Weile.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Menschlicher Unglaube und menschliche Meinung haben keinen Einfluß auf die Wahrheit.
Die Erfahrung des Homöopathen ist gesetzmäßige Erfahrung, sie bestätigt das Gesetz, und dadurch erhält sich die Ordnung.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Homöopathie ist eine angewandte Wissenschaft und keine Theorie.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Prinzipien der Homöopathie, einmal begriffen, sind klar, einfach und verständlich.
Sie schwingen in Harmonie mit allen als wahr erkannten Dingen.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916