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Leidet Ihr Kind an:
  • Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie)
  • Rechenschwäche (Dyskalkulie)
  • Aufmerksamkeits-probleme (ADHS)
  • Motivations- und Konzentrations-schwäche
  • allg. Lernstörungen

Fälle aus der Praxis

ADHS

18.09.06
Der Grund warum Peter (10 J) und seine Mutter die Praxis aufsuchen ist, weil Peter in der Schule und zu Hause bei den Hausaufgaben unter Konzentrationsstörungen leidet. Er lässt sich schnell ablenken und verzettelt sich so. Er versteckt Hausaufgaben die er erledigen sollte und erzählt der Lehrerin sehr blumige Ausreden. Er verlegt auch sonst viele Dinge. Das Rechnen bereitet ihm Mühe, er würde lieber draussen spielen. Er besucht die Schule gerne und fühlt sich dort auch wohl. Peter ist ein fröhliches, aufmerksames und aktives Kind und hat in der Klasse die Rolle des Clowns. Er steckt voller neuer Ideen und Pläne. Peter liebt Tiere über alles, züchtet Spinnen und Wasserschnecken. Bei einer der folgenden Konsultationen bringt er seinen Hund und eines seiner Kaninchen mit, um sie mir zu zeigen. Mit grossen, ausdrucksstarken Augen schaut er mich an und erzählt von seinen Kollegen, mit denen er gerne draussen spielt und von seinen Experimenten.

Peter ist ein sehr mutiges Kind, klettert zuoberst auf die Bäume, aber auch ein sehr empfindsames und erzählt von Dingen die ihn traurig machen. Er macht sich viele Sorgen um seine Familie, hat Angst das Haus könnte abbrennen. Am meisten ängstigt er sich bei einem Gewitter. Wenn ich mit ihm spreche erscheint er mir älter als 10 Jahre.
Fast jede Nacht erwacht er aus einem unruhigen Schlaf und geht ins Bett der Eltern. Er schläft dort viel besser.

2 Monate nach dem ersten homöopathischen Mittel erzählt die Mutter, dass es in der Schule sehr gut gegangen sei. Peter kann sich viel besser konzentrieren, arbeitet im Unterricht aufmerksamer mit und hat dadurch nicht mehr so viele Hausaufgaben. Die Mutter muss dabei auch nicht mehr neben ihm sitzen, er kann nun recht selbständig arbeiten. Auch das Rechnen gelingt ihm besser. Die Lehrerin ist sehr zufrieden mit seinen Leistungen. Er stört auch viel weniger den Unterricht.

Sein Schlaf ist viel ruhiger geworden und er sucht nur noch selten nachts das Bett der Eltern auf.

Peter hat jedoch noch immer einen sehr grossen Bewegungsdrang und kann kaum ruhig sitzen. Auch seine Ängste begleiten ihn noch immer.
Das homöopathische Mittel wird wiederholt.

Peter reagiert mit Fieber und Durchfall darauf, fühlt sich aber sonst sehr wohl. Die Mutter beobachtet, dass er viel ruhiger geworden ist. Nach kleinen Rückschlägen, wie unruhiger Schlaf, Aufgabenverweigerung, häufige Streitereien mit seiner Schwester erhält Peter nochmas ein Mittel.

Monate später erzählt die Lehrerin folgendes: «Peter ist ein sehr angenehmer Schüler, er arbeitet gut und motiviert mit. Er ist ein fröhliches und aufgestelltes Kind, das den Unterricht mit seinen Ideen bereichert.»

Die Eltern beschreiben ihn als sehr ausgeglichen und voller Lebensfreude. Peter leide nicht mehr unter Schlafstörungen und auch seine Ängste konnte er ablegen. Sein Selbstwertgefühl sei viel besser, er arbeite fleissig für die Schule, sogar das Schreiben gehe viel flüssiger.
Die Mutter ist sehr dankbar und erleichtert, da sie mit Peter eine schwierige Zeit durchgemacht hatte.
stramonium 1