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Migräne

Entstehung der Migräne aus homöopathischer Sicht
Die Homöopathie geht davon aus, dass jeder Mensch von einer Lebenskraft durchdrungen ist, die ihn im Gleichgewicht und damit bei Gesundheit hält. Wir unterscheiden drei Ebenen des Menschen: die Geistige, die Seelische und die Körperliche. Sie bilden eine Einheit.

Die aus dem Gleichgewicht geratene Lebenskraft eines Menschen bringt Erscheinungen zutage, die gewöhnlich als Krankheit bezeichnet werden.

Die Homöopathie geht davon aus, dass die Symptome einer Krankheit, hier im Falle der Migräne, gar nicht die Krankheit selber ist, sondern nur ihr nach aussen sicht- und fühlbarer Ausdruck. In Wirklichkeit ist eine im Zentrum des Menschen wirkende Kraft aus der Harmonie und Ordnung geraten, was ihn dann erkranken lässt. Ohne eine Störung dieser Lebenskraft gibt es keine Krankheit und so betrifft jede Krankheit den ganzen menschlichen Organismus, nie nur ein einzelnes Organ.

Die eigentliche Krankheit ist vielmehr ein immaterielles Geschehen als Folge einer Störung der personalen Ordnung, welche sich in Beschwerden offenbart.

In der homöopathischen Praxis ist nicht die Diagnose Migräne von Bedeutung, sondern die tatsächlichen Beschwerden des Erkrankten,

  • in welchen Situationen die Schmerzen auftreten,
  • seit wann und wie genau der Schmerz ist, 
  • welche Begleitsymptome der Patient hat und
  • wie er sich dabei fühlt.

Es leidet niemand an Migräne an sich, sondern an Kopfschmerzen, die sich auf vielfältige Art und Weise äussern können.

Krankheit ist also nichts anderes als die Gesamtheit von jeweils verschiedenen, individuellen Beschwerden – die äussere Erscheinungsform der aus dem Gleichgewicht geratenen Lebenskraft.

Wichtig ist auch, dass alle zurzeit bestehenden Beschwerden zu beachten sind, da alle zusammengenommen ein Ausdruck der bestehenden Störung der Lebenskraft ist.

Natürlich können auch hier sämtliche Auslöser, wie im Teil der Schulmedizin beschrieben, als Migräne begünstigende Faktoren wirken.

Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und versuchen zu verstehen,

  • warum diese Faktoren überhaupt zum Wirken kommen.
  • Warum gerät die Lebenskraft in Unordnung?
  • Warum reagiert ein Mensch mit einem Migräneanfall auf den Konsum von Schokolade?
  • Warum beginnen diese Kopfschmerzen, nachdem er sich geärgert hat oder beleidigt wurde?

Diese Einflüsse können auch im Unterbewussten wirken. Wir haben sie vielleicht schon wahrgenommen, können sie aber nicht in einen kausalen Zusammenhang stellen und somit nicht verarbeiten.

Wenn wir den ganzen Menschen betrachten , der vereint ist aus den drei Ebenen: der geistig – spirituellen Ebene, der emotional – psychischen Ebene und der physisch – materiellen Ebene, stellen wir fest, dass diese drei Ebenen miteinander in Wechselwirkung stehen.

Gerät eine dieser Ebenen, durch einen äusseren oder inneren Einfluss aus dem Gleichgewicht, so hat das auch eine Bedeutung für eine oder die beiden anderen Ebenen.

Nehmen wir das Beispiel des Menschen, der vor ein paar Tagen von einem Arbeitskollegen beleidigt wurde und nun nach einem anstrengenden Tag einen Migräneanfall erleidet. Wir sehen, dass in diesem Fall die Anstrengung ein Auslöser für diese Attacke ist. Dieser Mensch wurde aber schon vorher auf seiner emotionalen Ebene durch dieses Erlebnis beeinträchtigt, was auch die körperliche Ebene berührte. Dies geschah für diesen Menschen vielleicht ganz unbewusst. Dieser Mensch ist geprägt von seiner Umwelt, seiner Kindheit, seiner Geburt, seiner Erfahrungen, die er in seinem bisherigen Leben gemacht hat und hat ein Verhaltensmuster entwickelt, mit dem er auf alle Eindrücke reagiert. Sind diese Eindrücke für ihn negativ, reagiert sein Körper in diesem Fall mit einem Migräneanfall. Ein anderer Mensch reagiert vielleicht mit Asthma oder Magenschmerzen. Wieder ein anderer gar nicht.

Ich denke, gerade was das Unterbewusstsein anbelangt, was in all den unbewussten, vom Menschen nicht verarbeiteten Einflüsse und Emotionen sind, liegen hier noch etliche Kräfte im verborgenen.

Ist das Unterbewusstsein mit negativen Gedanken, Eindrücken oder Erlebnissen angefüllt,  kann dies das Verhalten des Menschen nachhaltig beeinträchtigen und hat Auswirkungen auf seine gesamte Gesundheit.

Verschiedene Charaktereigenschaften wie z.B. Sturheit, Neid, Hass, Eifersucht, Intoleranz etc., sowie verschiedene Formen von Ängsten, Gemütsverstimmungen bis hin zu Depressionen oder auch das Übertreten der eigenen Belastbarkeitsgrenze bringen die physische Ebene in Unordnung. Der Körper reagiert mit Verkrampfungen und Verspannungen der Muskeln und Sehnen, steifem Nacken, an Verstopfung oder Leberbeschwerden.

Die schwächste dieser drei Ebenen, die emotionale Ebene wird auch im umgekehrten Sinne von der körperlichen Ebene aus beeinflusst. Diese wird auch am nachhaltigsten durch chemische Medikamente gestört, sowie durch andere schädliche Faktoren wie giftige Nahrung, verschmutzte Umwelt etc.

Unser Organismus reagiert auf all die Informationen auf individuelle Weise, gemäss den Voraussetzungen unserer Gene.

Mit homöopathischen Arzneimitteln, und nur mit ihnen, können wir alle drei Ebenen beeinflussen und der Mensch kann geheilt werden.


Migräne als chronische Krankheit
Ererbte Prädispositionen, also bestehende konstitutionelle Empfindlichkeiten, sind jedem Menschen angeboren. Sie stammen aus genetischen Vorgaben von Eltern und deren Vorfahren, von unangemessener Betreuung während Schwangerschaft, Geburt, Kindheit und Pubertät, sowie aus äusseren Umständen, die einen Menschen zwingen negative Gedanken und Gefühle zu entwickeln.

Solche konstitutionellen Empfindlichkeiten halten sich je nach Zustand der Lebenskraft und all seinen Belastungen im Verborgenen oder sie brechen aus und manifestieren sich in einer Krankheit.

So ist die ganze Symptomatologie für jeden Patienten individuell. Demzufolge kann es keine für alle gültige Einheitsbehandlung geben.

So ist auch bei der Migräne die genetische Veranlagung ausschlaggebend, wenn sich die Krankheit durch Stress oder andere negative Einflüsse und Erlebnisse festsetzt.

Entwickelt der Organismus eine chronische Erkrankung, setzt das eine tiefgreifende Störung voraus. Die Heilungskräfte des Organismus sind dabei nicht in der Lage, diese tiefere Störung zu überwinden und die Krankheit kann sich so tief greifend manifestieren.

Man kann an der Krankengeschichte von chronisch Kranken sehr oft beobachten, dass sie im Laufe des Lebens immer ernsthafter und tiefergehende Krankheiten entwickeln, obwohl die Krankheiten, welche sie hatten, immer – oftmals auch scheinbar erfolgreich – behandelt wurden.

Im Allgemeinen denkt man, diese hätten nichts miteinander zu tun und das gehört einfach zum Alter, doch in Wirklichkeit ist es so, dass die Störung der Lebenskraft sich immer tiefer frisst, d.h. der jeweilige Kranke unterliegt einem und nur einem Krankheitsprozess, der immer weiter geht und im Laufe der Zeit den Organismus immer zentraler erfasst. Dieser Krankheitsprozess schert sich nicht um Namen und Diagnosen der Krankheiten.

Der lebende Organismus versucht immer, den Ausdruck der gestörten Lebenskraft, also die Krankheit, möglichst weit peripher im Organismus zu halten, wobei unser äusserstes Organ die Haut ist. So entstehen Warzen, Pilze, Furunkel, Muttermale etc. Wenn man diese einfach entfernt ohne die zugrunde liegende Störung auch zu heilen, so wird sich dann die zugrunde liegende Störung eine neue Ausdrucksfläche suchen müssen. Und damit sind dann die ursprünglichen Krankheitssymptome (Warzen, Furunkel usw.) ohne wahre Heilung unterdrückt. Daraus lässt schliessen, dass man immer die innere Störung behandeln muss und keine Krankheiten unterdrücken darf.

Wer einen Migränepatienten wirklich verstehen will, wird wahrscheinlich entdecken, dass das, was die Lebensgeschichte des Patienten geprägt hat, auch von besonderer Bedeutung für Auftreten und Ausgestaltung seiner Symptome ist. Es ist deshalb wichtig, die Patienten zu ermutigen und zu befähigen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und es so zu steuern, dass es gelingen kann. Dazu ist es wichtig, die Migräne als ganzheitliches
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