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Weniger hilft mehr

Homöopathische Arzneimittel: Weniger hilft mehr.
Das Erstaunlichste an der Homöopathie sind ihre Arzneimittel. Dafür werden die Ausgangssubstanzen verdünnt und noch mal verdünnt und noch mal verdünnt immer wieder, bis zu 200 Mal. Von einem Verdünnungsschritt zum anderen werden die daraus entstehenden neuen Mischungen geschüttelt und so laut Homöopathen in der Wirkung potenziert, also verstärkt. Am Ende bleiben Verdünnungen übrig, in denen eine chemische Analyse kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr nachweisen kann  als würde eine Kopfschmerztablette im Ozean aufgelöst.

Das Herstellungsverfahren
Das Herstellungsverfahren der homöopathischen Arzneimittel hat sich seit der Entstehung vor rund 200 Jahren nicht verändert. Rund 2000 verschiedene Substanzen pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder menschlichen Ursprungs verwendet die Homöopathie. Daraus entstehen in zahlreichen Verdünnungsschritten so genannte D-, C- und Q-Potenzen. D-Potenzen werden bei jedem Schritt im Verhältnis 1:10 verdünnt, C-Potenzen im Verhältnis 1:100 und Q-Potenzen 1:50 000.
So hat zum Beispiel C200 insgesamt 200 Verdünnungsschritte hinter sich. Bei jedem wird ein Teil der bereits verdünnten Lösung mit 99 Teilen Alkohol verdünnt. Die neue Lösung wird jedes Mal mit zehn kräftigen Schlägen auf eine feste, aber elastische Unterlage verschüttelt. Diese besondere Form des Schüttelns soll die Wirkung des Mittels potenzieren. Homöopathen verordnen aber auch Niedrigpotenzen wie D4 und D6, die Ausgangsstoffe nur schwach verdünnt enthalten.

Die Arzneimittel erhält der Patient meist als Globuli. Das sind kleine Milchzuckerkügelchen, die mit dem Wirkstoff benetzt wurden. Es gibt aber auch homöopathische Mittel in Form von Tabletten, Salben, Zäpfchen und Spritzen.


Wirkung und Gegenwirkung
Die Ausgangssubstanzen werden einer so genannten Arzneimittelprüfung unterzogen. In der Schulmedizin bedeutet eine Arzneimittelprüfung, dass die Wirkung eines Mittels gegen bestimmte Krankheitssymptome überprüft wird. Für eine homöopathische Arzneimittelprüfung nehmen gesunde Menschen die Arzneimittel ein und notieren, welche Symptome sie hervorrufen. Denn nach dem Ähnlichkeitsprinzip, der Grundannahme der Homöopathie, wirkt ein Medikament gegen die Symptome, die es bei einem gesunden Menschen auslöst.

Bekommt ein kranker Mensch ein Arzneimittel verordnet, rechnet der Homöopath damit, dass sich die Symptome zunächst verstärken können. Diese so genannte Erstverschlimmerung interpretiert er als Anzeichen, dass er das richtige Mittel gefunden hat. Denn das Mittel der Wahl ergibt sich immer aus der Kombination der Krankheitszeichen plus Persönlichkeitsmerkmale, so dass zwei Menschen mit der gleichen Krankheit oft ganz unterschiedliche Mittel erhalten.

Komplexe Mittel, komplexe Wirkung
Vor einigen Jahrzehnten sind außerdem so genannte Komplexmittel entstanden. Diese werden aus verschiedenen Substanzen gemischt. Die Verfechter der Komplexmittel glauben, dass mehrere Mittel zusammengenommen besonders gut helfen. Kritiker sprechen jedoch von der Schrotschussmethode. "Komplexmittel sind eigentlich keine homöopathischen Arzneimittel", erläutert Christoph Trapp vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte, "sie werden je nach Krankheitssymptom verordnet und berücksichtigen nicht die Persönlichkeit eines Patienten."

Der Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, schreibt in seinem Standardwerk, dass die Arzneien immer nur unvermischt gegeben werden sollen. Die Anhänger der reinen Lehre Hahnemanns nennen ihre Heilmethode deshalb die "Klassische Homöopathie" und verzichten auf kombinierte Medikamente.

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Hahnemann
Samuel Hahnemann
Auszüge aus dem Buch J.K. Kent Aphorismen, Groma Verlag

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Kents Philosophie

Zu behandeln ist der kranke Mensch, nicht die Krankheit.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
In einem gesunden Menschen spielt sich alles harmonisch ab.
Schau dir den Menschen an, wenn du den Kranken heilst.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Gemütsbewegungen charakterisieren den Menschen.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Du musst die innere Natur eines Patienten sehen und erfühlen, so, wie ein Künstler das Bild sieht und erfühlt, das er malt. Er fühlt es. Übe das Erfühlenkönnen des Organischen, des Lebens, der Seele.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Jeder moderne Wissenschaftler will etwas finden, das er als seine eigene Entdeckung ausgeben kann. Ein solcher Mensch kann die Homöopathie niemals verstehen. Er arbeitet bloß für sich selbst. Er hat sich so lange mit Äußerlichkeiten aufgehalten, daß es ihm unmöglich geworden ist, vernünftig zu denken.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Zeit mag kommen, in der die Reine Homöopathie populär wird, aber bis dahin dauert es noch eine Weile.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Menschlicher Unglaube und menschliche Meinung haben keinen Einfluß auf die Wahrheit.
Die Erfahrung des Homöopathen ist gesetzmäßige Erfahrung, sie bestätigt das Gesetz, und dadurch erhält sich die Ordnung.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Homöopathie ist eine angewandte Wissenschaft und keine Theorie.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916
Die Prinzipien der Homöopathie, einmal begriffen, sind klar, einfach und verständlich.
Sie schwingen in Harmonie mit allen als wahr erkannten Dingen.
J.T. Kent «Aphorismen» 1849 – 1916