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Lernstörungen

Lernen im allgemeinen Sinn basiert immer auf Neugier, egal ob ein Kind oder Erwachsener lernt. Aus Neugier wächst Motivation zu etwas Neuem, was wiederum zu Veränderungen führt. Für diese Veränderungen braucht es Sicherheit, denn ohne Sicherheit wagt man sich nicht an Neues heran. Fehlt diese Sicherheit, fehlt auch das Vertrauen und daraus wächst Angst und Unsicherheit. Die Motivation auf Neues ist nicht mehr vorhanden, es fehlt die gesunde Neugierde. Daraus wächst die Angst vor dem Lernen.

Hieraus erkennen wir den Teufelskreis einer Lernstörung.

Ein Kind, das Angst vor dem Lernen, vor Neuem hat, wehrt sich gegen jeden Versuch, ihm Neues beizubringen.

Ein Kind, das sich wehrt, Hausaufgaben zu machen, in die Schule zu gehen, zu schreiben, zu lesen oder zu rechnen, hat eine Lernstörung.

Eine Lernblockade ist eine sich verfestigende Lernstörung mit der Tendenz, weitere Angst bei den Eltern und dem Kind auszulösen.

Diese Angst kann so stark werden, dass sie zur geistigen Lähmung, zur Bewusstseinstrübung und Absenz führen kann. Ein Kind „schaltet“ dann kurzfristig ab. Jetzt können ohne inneres bewusstes Entscheiden keine Antworten auf Fragen nach vorhandenem Wissen mehr gegeben werden. Das Kind ist geistig abwesend über kürzere oder längere Zeit.

Kennzeichen aller Lernstörungen ist eine Überforderung. Durch diese Überforderung können das Kind und später die Eltern nicht mehr angemessen auf eine Herausforderung reagieren.

Fall aus der Praxis

ADHS

struwwelpeter